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Erster Spatenstich für den Ersatzneubau der Kita "Kleine Elbstrolche"

Im Juni kommenden Jahres sollen Kinder den quadratischen Bau in Besitz nehmen

Der symbolische erste Spatenstich für den Neubau der Glindenberger Kita "Kleine Elbstrolche" auf dem Kita-Gelände ist vollzogen. Heute sollen die Arbeiten beginnen. Für Juni ist die Schlüsselübergabe geplant.
Von Gudrun Billowie

Für den symbolischen ersten Spatenstich standen in der Kita "Kleine Elbstrolche" gleich fünf Spaten bereit. Die teilten sich die kleinen "Elbstrolche" mir Bürgermeister Martin Stichnoth, Stadtratsvorsitzendem Gerald Zimmermann, den Glindenberger Ortsräten Andy Opitz, Thomas Schlenker und Heinz Kühne sowie Andrea Weimeister, Chefin der Sozialen Bürgerinitiative Glindenberg gGmbH.

Ab heute wird die Erde aufgerissen, damit die Gasleitungen gelegt werden könne. "Die liegen später unter der Bodenplatte", sagt Matthias Budde vom Ingenieurbüro. Damit ist der erste Schritt für den Ersatzneubau getan. Die Gesamtkosten sind mit 1,2 Millionen Euro veranschlagt. Davon zahlen 958 500 Euro die Stadt, die anderen 241 500 Euro werden über das Programm "U3" finanziert, in dem Fördermittel vom Landkreis und vom Ministerium für Arbeit und Soziales zusammenfließen.

Ist der Ersatzneubau im Juni bezugsfertig, werden dort 75 Kita-Kinder betreut. die Hortkinder bleiben auch künftig in ihrem jetzigen Domizil, dem früheren Gemeindehaus.

Spatenstich Kita Glindenberg

Andy Opitz (v.l.), Andrea Weimeister, martin Stichnoth, Gerald Zimmermann, Thomas Schlenker und Heinz Kühne
vollzogen gemeinsam mit den "Kleinen Elbstrolchen" den symbolischen Akt des ersten Spatenstichs.

Foto: privat

Der Ersatzneubau der Kita wird quadratisch und ebenerdig sein. Auf der Seite zur Gartenstraße wird es zwei Krippenräume mit separatem Schlafraum geben, auf der anderen Seite zwei Räume für die Kindergartenkinder. Weiterhin werden ein Garderobenraum, zwei Sanitärräume, Besucher- und Personal-WC, Küche, Technik- und Besprechungsraum eingerichtet.

Der Ersatzneubau war notwendig geworden, weil die jetzige Kita nicht mehr den modernen Anforderungen entspricht. Zum einen weist das Mauerwerk Feuchtigkeit auf, zum anderen sind viele der Gruppenräume Durchgangszimmer, was die pädagogische Arbeit erschwert.

Über die Nachnutzung des jetzigen Kita-Gebäudes auf dem alten Vierseitenhof werden sich die Verantwortlichen noch Gedanken machen. Die Einrichtung eines Jugendclubs ist im Gespräch, doch konkrete Pläne gibst es noch nicht.

"Ich weiß ja, dass es in Glindenberg keinen Jugendclub gibt", sagt Bürgermeister Martin Stichnoth, "und ich weiß, dass sich Jugendliche den Sommer über an der Bushaltestelle wohl fühlen können. Aber im Winter ist dieser Treffpunkt weniger geeignet."

Auf für die Senioren ist die Nachnutzung der jetzigen Kita-Räume eine Überlegung wert. Die treffen sich bisher im Versammlungsraum der Sportler, der nur über eine lange Treppe zu erreichen ist.

Über die Nachnutzung werden Ortsrat und Stadtrat noch beraten.

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Erscheinungsdatum 22.10.2013
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