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Villa Albrecht

Foto: IHK

Die finanziellen Mittel aus der Städtebauförderung haben in den vergangenen Jahren in Sachsen-Anhalt einiges bewegt. Am Rande des Haldensleber Stadtzentrums lassen die Stadtwerke gegenwärtig die historische Villa Albrecht sanieren.

Das Gebäude war zwischen 1904 und 1906 als Wohnhaus für die Handschuh-Fabrikantenfamilie Albrecht errichtet worden. Nach 1945 vom Gesundheitswesen genutzt, diente der repräsentative Bau ab 1960 als Pionierhaus.

"Viele Haldensleber haben deshalb eine ganz besondere Beziehung zu diesem Haus", erläutert Stadtwerke-Sprecherin Antje Behm, warum das Unternehmen im Jahr 2012 die Villa Albrecht nach jahrelangem Leerstand erworben hat und nun zu seinem neuen Firmensitz ausbaut. Die Stadtwerke besitzen eine hohe Kundenfrequenz und wollen mit der guten Erreichbarkeit der Villa Albrecht ihren Kunden zukünftig praktisch ein Stück entgegenkommen. Die Rettung des historischen Gebäudes wird allerdings nicht ganz billig. Rund 3,9 Millionen Euro veranschlagen die Haldensleber Stadtwerke dafür. Aus dem Progromm "Förderung von aktiven Stadt- und Ortsteilzentren" kommt davon rund eine Million Euro.

Den Zuschlag für die Bauarbeiten hat nach europaweiter Ausschreibung die Magdeburger Toepel Bauunternehmung erhalten. "Es ist schon eine echte Herausforderung, ein solches Bauwerk nach jahrelangem Leerstand in seinen Ursprungszustand zu versetzen", betont Andreas Rossow, Bauleiter der Toepel GmbH. "Neu bauen kann jeder, aber es gibt nicht mehr allzu viele solcher alten Gebäude in dieser Dimension."

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Erscheinungsdatum 06/2014
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