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Richtfest auf Danndorfer Seniorenwohnhaus gefeiert

Am Danndorfer Baugebiet Velpker Weg errichtet die Kreis-Wohnungsbaugesellschaft ein Wohnhaus für Senioren. Am Mittwoch wurde Richtfest gefeiert.
Von Toni Korporal

In dem zweigeschossigen Gebäude am Margeritenweg sollen insgesamt 21 Wohnungen in unterschiedlichen Größen und Grundrissen entstehen. Elf der Wohnungen in Größen von 25 bis 56 Quadratmetern befinden sich im Erdgeschoss und sind um einen Gemeinschaftsraum sowie eine DRK-Sozialstation gruppiert. Zwei sind rollstuhlgerecht. Alle haben Zugang zu einer Terrasse. Im Obergeschoss befinden sich zehn Wohnungen von 46 bis 76 Quadratmeter Größe und mit eigenem Balkon. Auch oben gibt es einen Gemeinschaftsraum.

Richtfest auf der Seniorenwohnanlage Danndorf: Landrat Matthias Wunderling-Weilbier (links) schlug den symbolischen letzten Nagel ein. Foto: Korporal
Richtfest auf der Seniorenwohnanlage Danndorf: Landrat Matthias Wunderling-Weilbier(links) schlug den symbolischen letzten Nagel ein.
Foto: Korporal 

Die Besonderheit an dem Seniorenwohnhaus ist laut Wito Johann, Chef des Investors Kreis-Wohnungsbaugesellschaft (KWG), das Konzept des betreuten Wohnens. Dieses setze einerseits auf eine zuverlässige Betreuung durch das DRK, andererseits auf ein ausgeprägtes Miteinander der Bewohner. Es bestehe auch die Möglichkeit der Gemeinschaft in einer Wohngruppe.


Die KWG investiert in den Bau laut Wito Johann 3,5 Millionen Euro. Dafür werde nicht auf Fördermittel zurückgegriffen. Dadurch könne das kommunale Unternehmen selbst entscheiden, wie das Haus genutzt werde. Denn perspektivisch sei dort auch ein Mehrgenerationenwohnen denkbar. „Das Haus ist nicht nur für Ältere geeignet“, so Johann.

DRK-Kreisgeschäftsführer Christian Schmidt sieht das entstehende Seniorenwohnhaus als eine Möglichkeit, mit dem demografischen Wandel umzugehen. Obwohl die Bevölkerung der Samtgemeinde Velpke vergleichsweise jung sei, wachse auch hier die Zahl der Über-65-Jährigen. Ihnen müsse eine hohe Wohnqualität geboten werden – das bedeute aber etwas anderes als für junge Menschen und Familien. Das Danndorfer Seniorenwohnhaus biete sowohl „soziale Qualität“ als auch eine gesicherte Betreuung, auch für höhere Betreuungsansprüche.

Danndorfs Bürgermeister Diethelm Müller zeigte sich „überzeugt, den richtigen Standort gefunden zu haben“ – das Haus steht in unmittelbarer Nachbarschaft zum Neubaugebiet mit Einfamilienhäusern, was in der Vergangenheit auch für Kritik gesorgt hatte. Er regte an, den nahen Spielplatz in einen Mehrgenerationenspielplatz umzuwandeln.

Interesse am „Seniorenwohnen am Drömling“ – so der Name des Projektes, besteht jedenfalls schon jetzt. Zwei Plätze für das betreute Wohnen sind laut Wito Johann schon jetzt vermietet.

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Erscheinungsdatum 16.05.2012
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